Pressemitteilung 22 TAGE (sozusagen)BESETZUNG !

Stellungsnahme(Pressemitteilung) von

LETS GET UNITED AGAINST RACISM WAR AND GENTRIFIKATION

Hallo

Seid nunmehr 22 Tagen sind die ehemaligen Räumlichkeiten des Potse e.V. in der Potsdamer Straße 180 von Jugendlichen aus der Angst heraus einer ungewissen Zukunftsperspektive gegenüber zu stehen , sozusagen „Besetzt“.

Die vom Bezirksamt Tempelhof/Schöneberg Angebotenen Ersatzräume , die dazu noch , auch erst in ca. einem 1/2 halben Jahr bezogen/genutzt werden können , sind eher als schlechter Witz zu bezeichnen. Der Überwiegende Teil der bisher angebotenen Kulturellen Möglichkeiten sind Lärmschutz-bedingt an diesem Ort erst gar nicht möglich. Die dafür in Aussicht gestellten Räume am ehemaligen in mehreren Kilometer Entfernung liegenden Tempelhofer-Flughafens ,wo dann lediglich ein bis drei Konzertveranstaltungen (natürlich,,wie kann es auch anders sein auch nur als „Vorübergehende Lösung“)stattfinden können lassen sich leider auch nur unter „weiterer Verarsche“ und nicht als ernstzunehmendes Angebot einer adäquaten Gesamtlösung zusammenfassen.

Wir fragen Uns :

Glauben Sie nicht auch , das irgendetwas ganz Entschieden falsch läuft mit der sozialpolitischen Arbeit in dieser Stadt und diesem Land ,wenn Junge Menschen sich genötigt sehen , sich nicht mehr anders zu helfen wissen ,als Ihre seid Jahrzehnten genutzten Räume zu besetzen mangels „Platz“ für Sie in dieser Stadt/Gesellschaft.

Wie kann es sein , das ausgerechnet in einer links links grünen regierten Stadt (der Mensch Eigentlich sozialpolitische Kenntnis/Verständnis zutraut) soviel Ignoranz einer Gesamtlösung gegenüber zelebriert wird ? Ist Euch den Stadt-oberen nicht mehr „Bewusst“ das es die heutige Jugend ist , die Euch mal den Arsch Putzen werden wenn Ihr alt , krank dement und senil werdet ? Seid Ihr Euch da Oben , nicht darüber im klaren das, das Abdriften in eine Rechte Gesellschaft , unter anderem mit einer nicht wahr/ernst genommenen Jugend in direktem Zusammenhang steht.

Und nicht zu vergessen, ist auch der/die Umgang/Behandlung der Unterstützer vor Ort !

Ist es wirklich nötig , die nunmehr seid dem 1sten Januar vor dem Gebäude als Unterstützung gedachte Angemeldete Dauerkundgebung/Mahnwache im wahrsten sinne des Wortes im Regen/Frost und Schnee stehen zu lassen ? Warum scheint es nicht möglich eine Genehmigung für ein Zelt als Schutz und als „Symbol“ für verloren gegangen Räume zu bekommen ? Würden Sie es nicht auch als Schikanöses Verhalten Ihnen gegenüber Empfinden , wenn Sie bei dem Versuch für eine genehmigte Dauerkundgebung/Mahnwache ein Zelt als Schutz vor den momentan herrschenden Temperaturen um den Gefrierpunkt , dazu wahlweise Regen oder Schneeschauer beantragen – von Behörde zu Behörde geschickt würden um ein Jedes mal zu hören – „Nicht genehmigungsfähig“(was nach gültiger Rechtsprechung nicht wahrheitsgemäß ist) – oder aber auch „Nicht Unser Zuständigkeitsbereich“ !

Wir sagen es Reicht !

Wir sagen aber auch, lassen Sie Uns gemeinsam eine Lösung finden.

Wir sagen Ihnen auch gerne noch einmal , Es gibt einen adäquaten Ersatzort wo die beiden Jugendzentren Potse e.V. und Drugstore e.V. Ihre Arbeit wie bisher fortsetzen könnten.

Wovon Wir reden ?

Wir reden von dem Hochbunker in der Pallas Straße der nur eine Seitenstraße weiter weg liegt. Ein Relikt aus einem von Deutschen begangenen abscheulichen Krieges ein finsteres Zeugniss aus der jüngeren Vergangenheit Deutschlands. Diesen nun zu Öffnen , geleitet von und mit Jungen Menschen für soziale politische Jugend und Interkulturelle -arbeit und vieler anderer benötigter (sozialer)Projekte ,wäre darüber hinaus auch ein Zeichen ein Statement ganz im Sinne von „ NIE WIEDER KRIEG “.von „Deutschen Boden aus“).

Wir fordern Sie auf !

Setzen Sie sich endlich mit Uns und den beiden Kollektiven vom Drugstore e.V. und Potse e.V. zusammen.Wir wollen das die Gespräche Öffentlich mit allen Beteiligten und daran Interessierten geführt und nicht in irgendwelchen Hinterzimmern ohne die Betroffenen und Ihrer Unterstützer über derer Köpfe hinweg beraten wird.

Lassen Sie Uns gemeinsam darüber reden wie es umsetzbar wäre diese Räumlichkeiten langfristig nutzbar zu machen.

Und nein , das Argument leerer Stadtkassen allein lassen Wir nicht gelten , da es durchaus auch Finanzierungsmöglichkeiten durch Mittel des Europäischen Strukturfonds gäbe.(ESF & EFRE) Investition in Ihre Zukunft !

Mit wütenden Grüßen

i.A. Karlsson von Bodden

LETS GET UNITED AGAINST RACISM WAR AND GENTRIFICATION

Hier als pdf :

Pressemitteilung 22 tage Besetzung

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